Anfänge.

Ich sitze im Schneidersitz auf dem Sofa meiner Mutter, der Fernseher nölt und die Katze schnarcht an meine Beine gekuschelt. Laptop auf dem Schoß, Finger an der Tastatur. Endlich habe ich einen Blogtitel gefunden, mit dem ich zufrieden bin. Ich wollte schon lange wieder bloggen. Warum und worüber weiß ich nicht genau. Irgendwie über mich selbst, über mein Leben, über meinen Weg. Über irgendetwas, das anderen vielleicht auch hilft. Oder sie zumindest schauen lässt hinter die Fassade, die ich unweigerlich vor mir her trage. Aber tun wir das nicht alle? Ist doch nicht schlimm? Naja, irgendwie schon. Denn manche Fassade ist einengender als andere. Manche Fassade hat Fenster und Türen, manch andere hat nur ganz kleine Löcher, und dicke Eisengitter davor. Ich hasse es, mich als Opfer zu inszenieren, oder so zu tun als seien immer nur alle anderen schuld. Ich hasse es, wenn man mir das vorwirft. Ich möchte stark sein. Ich möchte sagen: Scheiss drauf, ich kann das. Aber… aber. Ja, aber. Es ist nicht so einfach. Noch nicht. Ich hoffe, es wird einfacher. Ich hoffe, ich kann irgendwann ich sein. Ich hoffe, ich kann irgendwann im Jetzt ankommen. Irgendwann endlich aufhören, meine Altlasten – und so manche ganz wortwörtlich – mit mir herum zu tragen. Irgendwann endlich durchatmen und mit offenen Armen in die Welt rennen. In mein Leben. Endlich. Bald.

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